Logistik-Software: 10 Fakten, die Sie wissen müssen

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Intelligente Lösungen rund um Software und Digitalisierung sind zentrale Bausteine moderner Wertschöpfungsketten. Als integrierte Intelligenz vernetzt Logistik-Software alle Prozesse, Automatisierungstechnologien und Menschen im Lager und verknüpft alle Schritte der Value Chain. Hier die 10 wichtigsten Fakten zum Thema, die Sie kennen sollten!

#1

Logistik-Software senkt Kosten

Durch den Einsatz von Software lassen sich Kosten sparen. Wie? Berechnung von optimalem Personaleinsatz, belegloses Arbeiten, geringe Fehlerquote durch computerunterstützte Arbeitsvorgänge, Inventuren sind nicht mehr notwendig, höhere Effizienz durch Automatisierung, niedrigere Versandkosten aufgrund von bedarfsbezogener Verpackung, geringerer Zeitaufwand durch Ware-zur-Person-Kommissionierung und vieles mehr.

#2

IT-Systeme machen Lageroptimierung
ganz einfach

Das ist kein Scherz! Das WCS zum Beispiel wählt die optimale Route durchs Lager, WMS optimiert den Lagerbestand und sichert sie Auslieferqualität, Demand-Forecasting optimiert die Artikelbereitstellung und den Personaleinsatz, Stammdaten ermöglichen die automatische Berechnung maßgeschneiderter Verpackung, während Absatzdaten aus der Vergangenheit die Bereitstellung der idealen Lagerstrategie ermöglichen. So halten Sie das Service-Versprechen an Ihre Kunden mit Leichtigkeit ein – oder übertreffen es sogar.

#3

Datenanalyse ist der neue Kompass
für den täglichen Betrieb

Durch die kontinuierliche Zusammenführung der Daten unterschiedlichster Systeme – von Maschinensteuerungen, anderen IOT-Geräten über WCS und WMS bis zu TMS und ERP – liefert Logistik-Software einen klaren Überblick über die komplexen Abläufe der Anlagen sowie der gesamten Value Chain. Davon lassen sich wichtige Trends und Prognosen ableiten und richtige Entscheidungen treffen – sowohl taktisch als auch strategisch.

#4

Cloud-Systeme sind nicht mehr wegzudenken

Cloud Computing erhöht die Transparenz in Logistiknetzwerken und lässt sie intelligenter werden. Daten und Services werden in einer IT-Infrastruktur gebündelt zur Verfügung gestellt – ohne Speicherlimit und wenn nötig, mit hoher Rechenleistung. Auch der Einsatz von KI-Methoden wie maschinelles Lernen und Deep Learning wird durch die Cloud möglich gemacht.

#5

Künstliche Intelligenz (KI) eröffnet
neue Möglichkeiten

KI unterstützt dabei, Daten und Bilder bereitzustellen, neuronale Netze zu trainieren sowie generierte Modelle zu validieren, zu verwalten und auf Kundenanlagen auszurollen. So lernt beispielsweise unser Kommissionierroboter ständig weiter dazu und greift unterschiedliche Gegenstände noch besser und schneller. Andere erfolgreich etablierte Anwendungsfälle sind Computer Vision Systeme oder Demand Forecasting-Module.

#6

Gepflegte Stammdaten entscheiden
über Erfolg

Funktionierende Automatisierungslösungen haben eine wichtige Voraussetzung: perfekt gepflegte Stammdaten. Nur so ist ein automatisiertes Artikelhandling effizient und fehlerfrei möglich. Software liefert die Lösung: Alle relevanten Attribute von Artikeln wie Gewicht, Abmessungen oder Schwerpunkt werden automatisiert gesammelt, verteilt und gepflegt.

#7

Instandhaltung ist nun Software-Sache

Maximale Verfügbarkeit bei minimalem Ressourceneinsatz – im Spannungsfeld zwischen Betrieb und Instandhaltung sorgen Computerized Maintenance Management-Systeme für fundierte, datengetriebene Wartungsentscheidungen. Die Software bettet Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen nahtlos in den Betrieb ein, Störungen je nach betroffener Komponente werden priorisiert behandelt.

#8

IT-Reftrofits halten Anlagen lange fit

Nebst Austausch von mechanischen Komponenten wird durch die Modernisierung der IT die Anlage auf den neuesten Stand gebracht und so dessen Lebensdauer verlängert. Mögliche Maßnahmen sind Austausch von Servern, Softwareupdates oder Adaption der Prozesse. Es muss kein neuer Stahl produziert werden und es entsteht kein Müll aus der bestehenden Anlage. Kunden freuen sich auch über die ökologischen und wirtschaftlichen Vorteile.

#9

Richtiger Softwareeinsatz senkt CO2-Abdruck

Auch die Umwelt profitiert von smarten Softwareeinsatz. So kann zum Beispiel ein digitaler Zwilling in der Designphase der Anlage Fehlproduktion von Einzelteilen vermeidet. Im Betrieb übernimmt die Logistik-Software die Berechnung von maßgeschneiderten Kartons, um Verpackung und Füllmaterial zu sparen und möglichst wenig Luft zu transportieren. Auch bei Ermittlung der optimalen Reihenfolge von Artikeln sorgt Software für eine möglichst energieeffiziente Auslagerung.

#10

90/10-Regel ist das Um und Auf

Logistik-Software macht bei einem Automatisierungsprojekt oft nur 10 Prozent der Investition aus. Im laufenden Lagerbetrieb ist die Software aber zu 90 Prozent für den Erfolg des Logistik-Systems verantwortlich.

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Maria Poelzl
Content & Communications Manager
Welche Trends bewegen die Retail-Branche? Wie lassen sich neue Anforderungen in individuelle Automatisierungslösungen übersetzen? Zu diesen Themen recherchiert und bloggt Maria für Sie.

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