Innovative Lösung für Lebensmittellogistik bei SPAR Ebergassing

Veröffentlicht am in Food Retail, Point-of-Sale, Technologie, Trends
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Das Lager von SPAR Ebergassing entspricht den neuesten logistischen Standards. Es ist eines der innovativsten und umweltfreundlichsten Logistikzentren seiner Art. Um auf Schwankungen im Lebensmittelhandel optimal reagieren zu können, stellte SPAR besondere Anforderungen an die Anpassungsfähigkeit und Skalierbarkeit. Mit unserer Systemlösung Flexible Case Picking konnten wir die perfekte Antwort liefern. Bei dem Konzept für die Filialbelieferung wird der Automatisierungsgrad so gewählt, dass ein flexibles Reagieren auf Schwankungen jederzeit möglich ist. Trotz Teilautomatisierung erbringt die Anlage dieselbe Leistung wie eine vollautomatische. Und das bei einem weitaus geringeren Investitionsvolumen.

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Mit Flexible Case Picking ist eine shop-friendly Belieferung möglich.

Wir sprachen mit Martin Gleiss, Leiter Konzernlogistik und Warenfluss bei SPAR Österreichische Warenhandels AG. Er erzählte, wo sich der Lebensmittelhandel hin entwickelt, wie man den Konsumenten dank Automatisierung einen Mehrwert bieten kann und weshalb SPAR die langjährige Partnerschaft mit uns schätzt.

Das Lager von SPAR Ebergassing entspricht den neuesten logistischen Standards. Es ist eines der innovativsten und umweltfreundlichsten Logistikzentren seiner Art. Mit unserer Systemlösung Flexible Case Picking wird der Automatisierungsgrad so gewählt, dass ein flexibles Reagieren auf Spitzen möglich ist.

Was zeichnet das Geschäftsmodell von SPAR aus?

SPAR betreibt in Österreich rund 800 Eigenfilialen und beliefert etwa 700 selbstständige SPAR-Kaufleute. Die Marktbearbeitung erfolgt über verschiedene Vertriebstypen, vom SPAR-Supermarkt, über den feinkostorientierten SPAR Gourmet, über EUROSPAR bis zu den INTERSPAR-Hypermärkten. So können wir standortgerecht agieren und können von Großstädten, über ländliche Gebiete bis zu Gebirgstälern eine sichere Nahversorgung anbieten.

Welche Trends sehen Sie im Lebensmittelhandel?

Ganz große Trends sind gesunde Ernährung und Regionalität. SPAR bietet den Kunden rund 30.000 regionale Produkte. In Sachen gesunde Ernährung setzt SPAR vielfältige Initiativen: Zum Beispiel hat SPAR bereits 1.200 Tonnen Zucker aus den Eigenmarken verbannt, Palmöl ist in den Eigenmarken ebenso verboten wie der Einsatz von Glyphosat.

Die entscheidenden Faktoren in der Lebensmittellogistik sind Geschwindigkeit, Vollständigkeit, Pünktlichkeit, Fehlerfreiheit und die Schlichtung der Waren in der Art und Weise wie das Geschäft aufgebaut ist.

Martin Gleiss
Leiter der Konzernlogistik und Warenfluss bei SPAR Österreichische Warenhandels AG

Was sind entscheidende Faktoren in der Lebensmittellogistik?

Die wesentlichen Parameter, um erfolgreich und effizient im Geschäft und Richtung Kunden arbeiten zu können sind:

  • Geschwindigkeit
  • Vollständigkeit
  • Pünktlichkeit
  • Fehlerfreiheit
  • Schlichtung der Waren in der Art und Weise wie das Geschäft aufgebaut ist.

Welche Herausforderungen sehen Sie im stationären Handel bzw. in der Filialbelieferung?

Die obigen Punkte zu erfüllen und das bei wachsenden Anforderungen, wie beispielsweise einer immer größer werdenden Artikelvielfalt. Immer mehr spezialisierte Produkte ziehen neue und höhere Anforderungen mit sich. Es sind noch schnellere Supply Chains gefordert, um am Point-of-Sale immer maximale Frische bieten zu können.

Welche Vorteile bietet Automatisierung in Food Retail im Hinblick auf die Auftragszusammenstellung?

Potenziell lässt sich damit eine Kommissionierreihenfolge herstellen, die auf jeden Kunden – also jede Filiale – individuell zugeschnitten ist. In Zeiten, in denen kurzfristig Spitzen auftreten, ist es wichtig, Arbeitsplätze zu haben, die keine wochenlange Einschulung benötigen. Durch die visuellen Hilfestellungen für die Mitarbeiter beim Zusammenstellen der Aufträge kann der Durchsatz schnell erhöht werden. Angepasst an das Auftragsaufkommen können Arbeitszeiten ohne lange Einschulungsphasen schneller angepasst und erweitert werden.

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An unseren Pick-it-Easy Case-Arbeitsplätzen ist eine ergonomische Bearbeitung von Ganzgebinden möglich.

Warum hat sich SPAR für die Lösung von KNAPP entschieden?

In Zukunft wird es nicht mehr möglich sein, die benötigte Anzahl an Personen zu finden, die die klassische, manuelle Kommissionierung übernehmen können. Wir kennen und schätzen KNAPP als Partner seit 25 Jahren und sind davon überzeugt, dass österreichische Partner optimale Lösungen für unsere Anforderungen schaffen können.

Wie beschreiben Sie die Partnerschaft mit KNAPP?

Erfolgsorientiert und bereit voneinander zu lernen. Unbürokratisch.

Gerade in Spitzenzeiten zeigt sich, wie essenziell eine funktionierende Supply Chain und Logistik ist.

Martin Gleiss
Leiter der Konzernlogistik und Warenfluss bei SPAR Österreichische Warenhandels AG

Inwieweit profitieren Ihre Kunden von einer reibungslosen Logistik und Supply Chain?

Gerade in Spitzenzeiten zeigt sich, wie essenziell eine funktionierende Supply Chain und Logistik ist. Wir sehen, welche Anforderungen solche außergewöhnlichen Situationen für unsere Mitarbeiter im Verkauf und in der gesamten Kette nach sich ziehen. Was es bedeutet, wenn die Umsätze von heute auf morgen auf das bis zu Doppelte ansteigen. Wir haben gesehen, wie wichtig es ist, die Artikel für die Geschäfte zu lagern. Die Dinge vorrätig zu haben und keine Supply Chains zu haben, wo haltbare Artikel erst neu produziert werden, wenn die „alten“ verkauft sind. So hat man einen gewissen Puffer und kann dadurch unerwartete Ausschläge vor allem für unsere Kunden besser abfedern.

Welchen Mehrwert bietet die Lösung von KNAPP dem Endkunden?

Durch die bessere Sortierung der Produkte können diese schneller und effizienter im Geschäft in die Regale eingeräumt werden. Dadurch ist das Geschäft dem Kunden gegenüber besser „verkaufsbereit“. Gleichzeitig ist die Technik unabhängiger von den sogenannten Picks per Orderline, also von der Menge eines einzelnen Produkts, die ein Geschäft bestellt. Aufgrund der größeren Vielfalt an Produkten in Verbindung mit den nicht vorhandenen Lagermöglichkeiten in den Filialen, kommt es zu immer häufigeren Bestellungen und Lieferungen an die Shops. Durch Technisierung können diese Effekte abgefedert werden.

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Nina Firgo
Communications Food Retail Solutions
Welche Trends bewegen den Lebensmittelhandel – und wie wirken sich diese Trends auf die Lebensmittel-Logistik aus? Mit diesen Themen beschäftigt sich Nina in unserem Blog und schreibt für Sie über die frischesten Lösungen für den Lebensmittel-Sektor.

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Zusätzliche Informationen

Für mehr Informationen über Lösungen für den Lebensmittelhandel kontaktieren Sie uns unter ksi.sales@knapp.com.