Würth Industrie Service präsentiert innovatives Open Shuttle Fork von KNAPP

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Würth und KNAPP verbindet eine langjährige Partnerschaft. Zahlreiche Projekte weltweit wurden in den letzten Jahren gemeinsam umgesetzt. Auch bei Würth Industrie Service GmbH & Co. KG in Bad Mergentheim konnte KNAPP schon mehrfach seine Lösungskompetenz für industrielle Anwendungen unter Beweis stellen. Würth Industrie Service setzt mit modernster Lagerlogistik immer neue Standards innerhalb der gesamten Würth-Gruppe. Beim Fachforum C-Teile-Management am 16. und 17. Mai 2017 präsentierte Würth Industrie Service wieder eine Innovation von KNAPP, die ab sofort im Einsatz ist: die freifahrenden Open Shuttles Fork für den flexiblen Transport von Paletten.

Würth beliefert Industriekunden mit modularen Logistik- und Beschaffungslösungen für Verbindungs- und Befestigungselemente. Der Endkunde erhält die Ware in Kleinladungsträgern (KLTs), die beispielsweise für die Bestückung von Durchlaufregalen in der Fließbandproduktion verwendet werden. Eine besondere Herausforderung stellt das hohe Eigengewicht der meisten Artikel im Sortiment dar, wodurch das manuelle Handling eine hohe physische Belastung für die Mitarbeiter darstellt.

Innovationsvorreiter im C-Teile-Management

Würth Industrie Service in Bad Mergentheim nimmt durch den Einsatz modernster Lagerlogistik häufig eine Vorreiterrolle innerhalb der Branche ein. Beispielsweise sind schon seit mehr als einem Jahr drei Open Shuttles für den Transport von Tablaren bei Würth unterwegs. Die Roboter bringen Artikel aus dem Wareneingang selbstständig zu einem Fördertechnik-Aufgabepunkt, von dem aus diese in das leistungsstarke OSR Shuttle-System eingelagert werden. Sie bewegen sich dabei völlig autonom und ohne optische oder physische Hilfsmittel durch das Lager. Die Open Shuttles planen selbstständig ihren Weg und reagieren intuitiv auf ihre Umgebung und auf das Verkehrsaufkommen – daher ermöglichen sie eine sichere Navigation durch hochfrequentierte Lagerbereiche und eine optimale Interaktion zwischen Mensch und Maschine.

Neue Generation der Open Shuttles

Im Mai präsentierte Würth den rund 530 Teilnehmern beim Fachforum C-Teile-Management in Bad Mergentheim eine weitere Innovation aus dem Hause KNAPP: Drei Open Shuttles Fork holen ab sofort die Versandpaletten von der Palettenfördertechnik ab, transportieren diese zum Warenausgang und stellen sie dort für die Auslieferung bereit. Mit den innovativen Open Shuttles Fork ist nun auch der Palettentransport innerhalb des Lagers vollständig flexibel und skalierbar. Durch den Einsatz der autonomen Transportfahrzeuge wird der Bedarf an statischer Palettenfördertechnik auf ein Minimum reduziert. Die Aufnahme der Paletten erfolgt dabei direkt vom Boden. Die Roboter übernehmen selbstständig die Aufgaben von Gabelstaplern und Ameisen und navigieren ohne Hilfsmittel und personensicher zum Ziel. Die Integration der Open Shuttles ermöglicht Würth, flexibel und schnell auf Entwicklungen und Anforderungen der Zukunft zu reagieren: Die Flotte kann einfach und jederzeit erweitert werden.

Intelligente Interaktion zwischen Groß und Klein
Die beiden Mitglieder der Open Shuttle-Produktfamilie zeigen zudem bei der täglichen Arbeit bei Würth, was perfektes Teamwork heißt. Die Steuerung der Open Shuttles erfolgt zentral über das KNAPP-Flottenmanagementsystem – die eingesetzte Software ist daher unabhängig von der Hardware im Einsatz. Alle Transportfahrzeuge können miteinander kommunizieren und die Verteilung der jeweiligen Aufgaben erfolgt dadurch in Abhängigkeit von der Auslastung der Roboter.

Über KNAPP

Der Intralogistiker KNAPP mit Firmensitz in Hart bei Graz, Österreich, verzeichnete in den letzten Jahren ein starkes Wachstum. Mit innovativen Systemlösungen und dem richtigen Gespür für Trends und neue Marktanforderungen hat sich KNAPP am Weltmarkt strategisch gut positioniert. Die KNAPP-Gruppe investiert jedes Jahr rund 30 Millionen Euro in Forschung & Entwicklung. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte die Unternehmensgruppe mit seinen rund 3.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 582 Millionen Euro.