Frauen in der Technik: Wir holen unsere Kolleginnen vor den Vorhang

Veröffentlicht am in Arbeiten bei KNAPP, Unternehmen
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Innovative Technologien und langfristige Partnerschaften mit Kunden sind wichtige Erfolgsfaktoren für uns als Unternehmen. Wir setzen dabei auf Forschung und Entwicklung, erstklassigen Kundenservice und das Know-how unserer rund 6.300 Mitarbeiter:innen. Sie alle haben unterschiedliche Erfahrungen, Ausbildungen und Blickwinkel, und das ist gut so. Was uns alle vereint, ist die Leidenschaft für unsere tägliche Arbeit: unser KNAPP-Spirit.

Eine positive Unternehmenskultur und die Vielfältigkeit unserer Mitarbeiter:innen zeichnen uns als Arbeitgeber aus. Deshalb freuen wir uns auch besonders über die Frauen-Power in unserem Unternehmen. Wir haben viele Kolleginnen, die ihre berufliche Laufbahn in technischen Berufen gestaltet haben. Sie sind Innovatorinnen, Andersdenkerinnen, Zukunftsgestalterinnen und schlaue Köpfe und wir sind stolz darauf, dass sie Teil unseres internationalen Teams sind. In diesem Beitrag möchten wir gerne einige unserer Kolleginnen vorstellen und zeigen, wie vielfältig und abwechslungsreich eine Karriere für Frauen im Technikbereich bei KNAPP sein kann.

Innovatorin: Eine Karriere als Abteilungsleiterin im Customer Service

Unsere Kollegin Jana-Alena Hochsteger hat eine abgeschlossene Lehre als IT-Technikerin und ist seit 2015 bei KNAPP. Sie startete ihre Karriere im Bereich Technical Improvement Management, war danach für einige Monate als Inbetriebnehmerin bei einer KNAPP-Kundenanlage in Schweden und wechselte nach ihrer Rückkehr in den technischen Service Desk Support. Mittlerweile ist sie Abteilungsleiterin für zwei Teams im Service-Bereich bei KNAPP in Leoben: „Wir unterstützen unsere Kunden dabei, auch nach der Projektierungsphase flexibel zu bleiben. Wenn es neue Ansprüche im Lager gibt, wie beispielsweise höhere Durchsatzleistungen oder neue Bedienelemente für ein besseres Monitoring und eine etwaige Optimierung, sind wir innerhalb des Customer Services die Ersten, die dies erkennen und mit dem Kunden gemeinsam ausarbeiten. Unsere Techniker:innen setzen sich mit dem Thema auseinander, besprechen mit dem Kunden mögliche Lösungsansätze und leiten die Informationen an die richtigen Stellen innerhalb unseres Unternehmens weiter,“ sagt Jana-Alena.

Um optimale Lösungen für unsere Kunden zu realisieren, ist es für uns aber nicht nur wichtig auf Kundenservice und neueste Technologien zu setzen, auch unsere positive Unternehmenskultur ist für eine gute Zusammenarbeit ausschlaggebend, wie Jana-Alena Hochsteger weitererzählt:

„Eines zeichnet KNAPP als Arbeitgeber besonders aus – der Spirit innerhalb des Unternehmens. Und auch darüber hinaus, wenn es um die Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Partnern geht. Es ist der Zusammenhalt zwischen den einzelnen Abteilungen, wie wir Herausforderungen gemeinsam angehen und gemeinsam auf eine erfolgreiche Lösung blicken. Hier wird jede Stimme gehört, jede gute Idee respektiert und wertgeschätzt. Ich denke, dafür stehen wir als Unternehmen und das macht uns erfolgreich.“

Jana Alena Hochsteger
Jana-Alena Hochsteger
Abteilungsleiterin Customer Service, KNAPP Systemintegration GmbH, Leoben

Andersdenkerin: Eine Karriere als Teamleiterin in der Software-Entwicklung

Deutsch, Englisch, Javascript, SQL, ABAP. Im Arbeitsalltag von unserer Kollegin Susanne Baumgartner geht es häufig mehrsprachig zu. Die eigene Programmiersprache ABAP der Softwarefirma SAP gibt dabei den Ton an. Als Group Lead SAP® EWM Development leitet sie ein achtköpfiges Entwicklerteam bei der KNAPP IT Solutions in Raaba-Grambach. Susanne unterstützt Unternehmen dabei, ihre Lagerprozesse in dem SAP®-Softwaremodul Extended Warehouse Management, kurz SAP® EWM, abzubilden und zu optimieren. Aktuell kümmert sich ihr Team um ein großes Projekt, bei dem sie neben der inhaltlichen Verantwortung auch die technische Hauptansprechperson ist. „Der Reiz des Programmierens liegt für mich im Lösen von komplexen Problemen und der damit verbundenen Einarbeitung in neue Themen. An SAP finde ich im Speziellen die Prozessnähe interessant und das nahezu jeder Unternehmensprozess in SAP®-Modulen abgebildet werden kann. Besonders sind dabei die Entwicklung von spezifischen Lösungen und die Erarbeitung von Konzepten für kundenindividuelle Prozesse. Das Highlight für mich ist es aber, unsere Arbeit dann in Aktion zu sehen. Wenn das Lager live geht und die Automatisierungslösungen genau so funktionieren, wie wir es in SAP® EWM programmiert haben, erfüllt mich das schon mit Stolz. Zudem entwickelt SAP seine Produktpalette stetig weiter und bringt neue Features raus. Daher ist man gefordert, am Ball zu bleiben und es kommt keine Langeweile auf,“ erklärt Susanne.

Die Begeisterung für Technik, insbesondere Computer, war bei Susanne schon früh vorhanden. Somit lag es für sie auf der Hand, nach ihrer HAK-Matura mit Schwerpunkt IT ein Studium kombiniert aus Betriebswirtschaftslehre und Softwareentwicklung aufzunehmen. In diesem Rahmen absolvierte sie ein dreimonatiges Pflichtpraktikum, wo sie erstmals mit dem SAP-Hauptprodukt SAP® ERP (Enterprise Resource Planning) und ABAP in Berührung kam. Einmal eingetaucht in die Softwarewelt von SAP, bietet diese einige Vorteile, wie Susanne erzählt:

„Wenn man die technische Basis beherrscht, kann man relativ einfach zwischen den SAP®-Produkten wechseln. So konnte ich von SAP® ERP auf SAP® EWM und damit in die Lagerlogistik umsteigen. SAP ist zwar eines der größten Softwareunternehmen weltweit, aber ABAP ist proprietär und damit weniger weit verbreitet als Java oder C#. Daher sind SAP®-Entwicklerjobs meist besser bezahlt als andere vergleichbare Softwarestellen. Eine Spezialisierung in diesem Bereich ist somit ein klarer Vorteil.“

Susanne Baumgartner
Susanne Baumgartner
Group Lead SAP® EWM Development, KNAPP IT Solutions, Raaba-Grambach

Zukunftsgestalterin: Eine Karriere als Inbetriebnehmerin

Der Job als Inbetriebnehmer:in ist abwechslungsreich und spannend. Man ist auf unseren Kundenbaustellen weltweit im Einsatz und lernt andere Länder und Kulturen kennen.

Das findet auch unsere Kollegin Bettina Pretterhofer. Sie startete ihre berufliche Laufbahn nach dem Bachelorstudium Industrielogistik und ist seit Jänner 2022 als Inbetriebnehmerin bei unserer KNAPP-Niederlassung in Dobl.

„Technik hat mich schon immer interessiert und ich habe mich deshalb auch für ein Studium in diesem Bereich entschieden. Den Job als Inbetriebnehmerin habe ich einerseits aus Interessens- und andererseits aus Ausbildungsgründen gewählt. Meine Hauptaufgaben sind das Konfigurieren und Testen der Software, die für die Steuerung der Anlage benötigt wird. Besonders gefällt mir die Zusammenarbeit mit meinen Kolleg:innen und die internationalen Dienstreisen, denn man sieht immer wieder etwas Neues. Außerdem finde ich es cool, die Produkte beim Kunden vor Ort live zu sehen.“

Bettina Pretterhofer
Bettina Pretterhofer
Inbetriebnehmerin, KNAPP Industry Solutions GmbH, Dobl

Für Bettina geht es jetzt im September Richtung Norden, denn sie wird für einige Monate bei einer unserer Kundenbaustellen in Schweden im Einsatz sein und dort die Software in Betrieb nehmen.

Schlaue Köpfe: Eine Karriere als Metalltechnik-Lehrling

Um über uns selbst hinauszuwachsen und neue Maßstäbe in unserer Branche zu setzen, brauchen wir schlaue Köpfe. Wir setzen dabei nicht nur auf das Know-how unserer Mitarbeiter:innen aus unterschiedlichen Bereichen, sondern auch auf unsere jungen Nachwuchstalente aus dem Lehrlingsbereich. Bei uns sind aktuell rund 100 Lehrlinge in den Lehrberufen Metalltechniker:in, Metallbearbeiter:in, Mechatroniker:in, Applikationsentwickler:in, Informationstechnolog:in und Industriekauffrau:mann an den KNAPP-Standorten Hart bei Graz und Leoben in Ausbildung und das Ausbildungsangebot soll in den nächsten Jahren noch weiter ausgebaut werden.

Eines unserer jungen Nachwuchstalente ist Annakatrin Pechmann. Sie ist Metalltechnikerin und startete im September in ihr 3. Lehrjahr. Ihr Ausbildungsschwerpunkt liegt im Bereich Maschinenbautechnik: „Ich war immer schon technikinteressiert und deshalb wollte ich gerne eine Ausbildung in diesem Bereich machen. Ein älterer Lehrling hat mir damals alles über den Beruf als Metalltechniker:in erzählt und nach 3 Schnuppertagen plus Aufnahmetest und Bewerbungsgespräch konnte ich bei KNAPP anfangen,“ erzählt Annakatrin. Von Beginn an war sie von der Abwechslung in ihrem Beruf begeistert: die Konstruktion in den Fertigungshallen, die detaillierten Einblicke in den Bürobereich und die spannenden Montageeinsätze auf Baustellen.

„Ich finde mein Lehrberuf ist eine perfekte Kombination aus Kopfarbeit und Handwerk. Ein besonderes Highlight während meiner Ausbildung war für mich auch mein Auslandspraktikum auf einer Kundenbaustelle in Irland.“

Annakatrin Pechmann
Annakatrin Pechmann
Metalltechnikerin, 3. Lehrjahr, KNAPP AG, Hart bei Graz

Neben der Top-Ausbildung schätzt sie auch die Benefits, die unseren Lehrlingen geboten werden, wie zum Beispiel der regelmäßige Lehrlingssport, die Teilnahme an internationalen Lehrlingswettbewerben, die Auslandspraktika, das gratis Öffi-Ticket oder die Unterstützung für die Berufsschule und die Lehre mit Matura. Im 4. Lehrjahr steht für Annakatrin Automatisierungstechnik am Programm und damit eröffnen sich für sie in Zukunft viele berufliche Perspektiven und abwechslungsreiche Jobmöglichkeiten in unserem Unternehmen.

Vier junge Kolleginnen gehen auf die Kamera zu und lachen freundlich.

Frauen-Power: Technische Jobs mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten

Uns ist es ein besonderes Anliegen, Mädchen für Technik zu begeistern und diese Begeisterung aufrechtzuerhalten, damit sie eine Lehre oder ein Studium in diesem Bereich absolvieren und einen MINT-Beruf ergreifen. Wir sind deshalb Gründungsmitglied der MINTality-Stiftung, um speziell Frauen spannende Karrieren in technischen Berufen zu ermöglichen.

Klingt spannend? Dann werde eine unserer Innovatorinnen, Andersdenkerinnen, Zukunftsgestalterinnen oder schlauen Köpfe! Wir freuen uns über neue Kolleginnen in den Bereichen Software, Engineering, Projektmanagement, Inbetriebnahme und viele mehr. Alle offenen Jobs findest du hier.

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