Warehouse Management System

Für effiziente Lagerverwaltung

Dank unserer digitalen Helfer haben Sie stets alle Bestellungen, Artikel, Lagerstände und Abläufe im Auge. Warehouse-Management-Systeme (WMS) steuern sämtliche Abläufe im Lager – von der Einlagerung bis zum Versand. Zusätzlich beinhalten sie Funktionen zur Überwachung und Optimierung von Lagerprozessen.

Vorteile eines modernen Warehouse-Management-Systems

Ein leistungsfähiges WMS ist mehr als nur ein Tool zur Lagerverwaltung. Es ist ein strategisches Werkzeug zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit in der Logistik. Unternehmen, die auf Digitalisierung setzen, kommen an einem modernen WMS nicht vorbei.

Die WMS-Vorteile auf einen Blick:

  • Höhere Effizienz durch automatisierte Prozesse
  • Weniger Fehler dank digitaler Nachverfolgung
  • Bessere Auslastung von Lagerflächen und Personal
  • Schnellere Lieferzeiten durch optimierte Abläufe
  • Skalierbarkeit für wachsende Anforderungen
  • Steigerung des Wettbewerbsvorteils durch Digitalisierung
  • Skalierbarkeit für zukünftiges Wachstum
  • Flexibilität bei sich ändernden Marktanforderungen
  • Kurzer Zeitraum für Amortisierung

WMS-Integration in Ihr Unternehmen

Ein Warehouse Management System muss nahtlos mit bestehenden Systemen kommunizieren können. Ist dies nicht der Fall, können Inkompatibilitäten, Dateninkonsistenzen oder Schnittstellenprobleme auftreten.

Wir haben jahrzehntelange Erfahrung in der Integration unterschiedlichster ERP Systeme unserer Kunden. Diese Erfahrung setzen wir ein, um das Zusammenspiel der unterschiedlichen Systeme so nahtlos wie möglich zu gestalten.

Datenqualität & Stammdaten

Warehouse Management Systeme und die Strategien, die sie anwenden, funktionieren nur so gut, wie die Daten, auf denen sie basieren. Fehlerhafte oder inkonsistente Datensätze können viele Auswirkungen im täglichen Betrieb haben:

  • Fehlbuchungen können zu ungenauen Lagerbeständen führen
  • Abweichungen bei Artikelstammdaten können zu Ineffizienzen bei der Flächennutzung führen
  • Steigende Fehlerquote in der Kommissionierung und anderen Prozessen
  • Probleme bei der Einführung automatisierter Prozesse
  • Probleme bei der Integration mit anderen Systemen
  • Schlechte Kundenerfahrungen durch Auslieferung falscher Produkte oder schlechter Qualität
  • Artikel können in falschen/ungünstigen Bereichen gelagert werden

Die Qualität der Daten hat damit einen großen Einfluss darauf, wie gut ein Lager funktioniert. Deshalb ist es wichtig, von Beginn an auf die richtige Qualität der Daten zu achten und diese auf einem hohen Level zu halten. Dies zählt vor allem für Stammdaten, da sie die Basis für die Funktionen, wie beispielsweise der Roboterkommissionierung oder Packbildberechnungen, darstellen.

KNAPP kann Sie mit seinen digitalen Lösungen unterstützen, sodass Artikelstammdaten schnell und richtig erfasst werden. Damit stellen Sie sicher, dass das Warehouse Management die richtigen Entscheidungen auf Basis dieser Stammdaten treffen kann. Das steigert sowohl die Effizienz und Qualität als auch die Zufriedenheit Ihrer Endkunden.

Welches Unternehmen braucht ein WMS?

Ein Warehouse Management System (WMS) lohnt sich immer dann, wenn

  • Lagerprozesse komplexer werden,
  • Fehler zunehmen oder
  • Transparenz fehlt.

Vor allem wachsende Unternehmen stoßen mit manuellen Abläufen schnell an ihre Grenzen – ein WMS bringt Struktur, automatisiert Prozesse und sorgt für klare Informationen in Echtzeit. Fehler, wie falsche Lieferungen oder Inventurdifferenzen, lassen sich deutlich reduzieren, was nicht nur Kosten spart, sondern auch die Kundenzufriedenheit erhöht.

Gleichzeitig schafft ein WMS die Grundlage für Skalierbarkeit: Es wächst mit dem Unternehmen mit und unterstützt bei zukünftigen Anforderungen. Auch die Wettbewerbsfähigkeit wird durch schnellere Lieferzeiten, geringere Lagerkosten und bessere Servicequalität gesteigert.

Die Investition in ein WMS kann sich in kürzester Zeit amortisieren, weil Effizienz und Qualität spürbar steigen. Wer seine Lagerlogistik zukunftssicher aufstellen will, kommt an einem modernen WMS kaum vorbei.

Worauf ist bei der Auswahl eines WMS zu achten?

Mit der Wahl eines Warehouse-Management-Systems bindet man sich langfristig an einen Partner. Deshalb ist es notwendig, einige Kriterien im Vorfeld zu bewerten, um einzuschätzen, ob ein bestimmtes WMS zu den eigenen Anforderungen passt.

Achten Sie dabei auf folgende Kriterien:

  • Funktionalität
    Unterstützt das System alle benötigten Lagerprozesse (Wareneingang, Kommissionierung, etc.)?
  • Skalierbarkeit
    Kann das WMS mit dem Unternehmen mitwachsen?
  • Integration
    Lässt sich das WMS einfach mit anderen (Lager-)Systemen verbinden?
  • Benutzerfreundlichkeit
    Ist die Oberfläche intuitiv und leicht erlernbar?
  • Flexibilität & Konfigurierbarkeit
    Kann das WMS an individuelle Prozesse angepasst werden?
  • Reporting & KPIs
    Bietet das WMS aussagekräftige Dashboards und Berichte?
  • Support & Wartung
    Wie gut ist der technische Support und wie regelmäßig erfolgen Updates?
  • Kostenstruktur
    Welche Kosten entstehen (Lizenz, Implementierung, Wartung)?
  • Sicherheitsfunktionen
    Wie wird mit Daten- und Zugriffssicherheit umgegangen?
  • Mobile & Automatisierung
    Unterstützt das WMS mobile Geräte und Automatisierungstechnologien?

Mit diesen Informationen haben Sie eine Basis, die es Ihnen ermöglicht, einen ersten Eindruck darüber zu gewinnen, ob ein WMS für Sie in Frage kommt.

Wie führt man ein WMS im Unternehmen ein?

In einem Projekt mit KNAPP wird die Einführung detailliert geplant und die dafür notwendigen Ressourcen auf beiden Seiten definiert, um den Projekterfolg zu sichern. Die Einführung eines Warehouse-Management-Systems ist ein ressourcenintensives Projekt – sowohl finanziell als auch personell. Ziel ist es, die Mitarbeiter:innen unserer Kunden frühzeitig in den Prozess einzubinden und zu schulen, um Akzeptanz des neuen Systems zu schaffen.

Als KNAPP wissen wir, dass der Wunsch nach Standardisierung weit verbreitet ist. Deshalb orientieren wir uns immer an marktüblichen Standards, um im Bereich des Change-Managements und der Update- bzw. Upgrade-Fähigkeit so wenig Aufwand wie möglich im Betrieb zu verursachen. Deshalb ist eines unserer Ziele den Core-Bereich unserer Warehouse Management Software im Zuge von Projekten nicht verändern zu müssen. Notwendige Änderungen finden an dafür definierten Punkten in der Software statt. So bleiben wesentliche Teile der Software standardisiert, bieten aber die notwendigen Erweiterungsmöglichkeiten, um alle Anforderungen unserer Kund:innen umsetzen zu können.

Damit die Einführung eines Warehouse-Management-Systems bestmöglich durchgeführt werden kann, benötigt es vor der Inbetriebnahme umfangreiche Tests, um Fehler im Live-Betrieb zu vermeiden und die Risiken einzugrenzen. Deshalb werden unsere Systeme bereits intern ausführlichen Prüfungen unterzogen, bevor sie an die Kundenanlage übergeben werden.

Sie wollen ein Warehouse Management System einführen und sind auf der Suche nach einem zuverlässigen und erfahrenen Partner?

FAQs – Die wichtigsten Fragen und Antworten

Der Begriff Lagerverwaltungssystem (LVS) und Warehouse Management System werden oft als Synonym im Alltag verwendet. Tatsächlich handelt es sich dabei aber um unterschiedliche Systeme, was sich vor allem am Funktionsumfang und der Zielsetzung festhalten lässt. LVS-Software legt den Fokus typischerweise auf die Bestandsführung zur Überwachung von Mengen und Lagerplätzen. Wohingegen WMS-Software über die reine Verwaltung hinaus Verantwortung über die Steuerung und Optimierung der Lagerprozesse übernimmt.

Warehouse Management Systeme haben typischerweise eine modulare Architektur, die es erlaubt zukünftige Anforderungen einfach im System abzubilden. Mit der Auswahl eines entsprechenden WMS-Anbieters sollten Sie damit gut für Ihre weiteren Anforderungen aufgestellt sein.

Man kann die Notwendigkeit eines WMS-Systems nicht ausschließlich an der Unternehmensgröße (Mitarbeiterzahl oder Umsatz) festmachen. Vielmehr kommt es auf die Komplexität der Lagerprozesse, das Artikelvolumen und die Anforderungen an Transparenz und Effizienz an.

Steigt die Anzahl der Artikel in einem Lager kontinuierlich an und erhöhen sich die Anforderungen an die Lagerhaltung (z.B. durch Chargenverwaltung, Seriennummernverwaltung, Mindesthaltbarkeitsdaten, etc.), wird ab einem gewissen Punkt die manuelle Verwaltung fehleranfällig und ineffizient. Ähnliches gilt für eine steigende Anzahl an Aufträgen pro Tag. Steigt diese immer weiter an, wird es notwendig, Prozess- und Ressourcenoptimierungen in Form eines WMS einzuführen, um die Auftragslast abarbeiten zu können.

Die Entscheidung, ob ein WMS besser lokal auf einem Server installiert (On-Premise) werden soll, oder ob es einfacher ist, diese in einer Cloud zu betreiben, bietet jeweils unterschiedlich Vorteile:

  • Ein Cloud-WMS eignet sich besonders für kleinere und wachsende Unternehmen, die weniger IT-Ressourcen haben oder mehrere Standorte betreiben und ihre Daten zentral verwalten möchten.
  • On-Premise-Lösungen werden dagegen meist von größeren Unternehmen genutzt, die komplexe oder sehr spezielle Prozesse und hohe Anforderungen an die Individualisierung des Systems haben. Diese Firmen haben oftmals auch strengere Anforderungen an den Datenschutz und die Compliance, die sich mit einer lokalen Installation besser erfüllen lassen.

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