Zukunftssicheres WMS gestalten: mit dem Warehouse Designer
in 5 Schritten von der Anforderung zur passenden Konfiguration

Veröffentlicht am in Digitalisierung, Software, Technologie, Trends
06:00 Minuten Lesezeit

Viele Unternehmen starten ihre Lageroptimierung aus einer Situation heraus, die über Jahre gewachsen ist: Prozesse werden mit Excel-Listen gesteuert, Abläufe sind in Dokumenten beschrieben oder beruhen stark auf dem Wissen einzelner Mitarbeiter:innen. Das kann in einem überschaubaren Umfeld gut funktionieren. Sobald jedoch Auftragsvolumen steigen, Lagerprozesse komplexer werden oder neue Anforderungen dazukommen, stoßen solche Strukturen schnell an ihre Grenzen. Genau an diesem Punkt setzt KiSoft@Cloud an: Nicht mit dem Anspruch, manuelle Prozesse grundsätzlich abzulösen oder die Art des Lagerbetriebs zu verändern, sondern um bestehende Abläufe gezielt zu unterstützen, transparenter zu machen und dort zu optimieren, wo digitale Strukturen mehr Effizienz, Skalierbarkeit und Nachvollziehbarkeit schaffen. Der Warehouse Designer spielt dabei eine zentrale Rolle.

Der Weg zum optimalen Warehouse
Management System

Als Teil des KNAPP Beratungsprozesses hilft unser in-house entwickelter Lagerkonfigurator, der Warehouse Designer, dabei, Kundenanforderungen strukturiert aufzunehmen, mit standardisierten Produktfunktionalitäten zu verknüpfen und daraus anschließend eine anforderungsgerechte WMS-Konfiguration abzuleiten. Von der ersten Prozessanalyse über die Spezifikation bis hin zur Konfiguration entsteht so ein durchgängiger Weg zum passenden Warehouse Management System.

Der größte Mehrwert des Warehouse Designers liegt dabei im strukturierten End-to-End-Ansatz: Anforderungen werden schnell und ganzheitlich erfasst, sodass mit geringem Risiko die passende Lösung für den Kunden gefunden und Projektlaufzeiten sowie Kosten reduziert werden können. Entscheidend ist dabei nicht nur die Frage, welche Funktionen ein WMS bietet, sondern ob die individuellen Anforderungen und Abläufe eines Unternehmens tatsächlich abgebildet werden können.

Anhand eines einfachen Beispiels, des KNAPP-Elefanten, zeigen wir, wie dieser Weg in fünf Schritten aussieht.

Eine Hand hält ein Smartphone, auf dessen Bildschirm „Shop Your Elephant“ zu sehen ist – zusammen mit einem Comic-Elefanten, dem Hauptschlüsselwort und einer Häkchen-Schaltfläche, die auf Ihre Bestätigung wartet.

In 5 Schritten zum passenden WMS

1. Lagerlayout verstehen

Jedes Projekt beginnt mit dem Lagerlayout. Im Warehouse Designer werden Lagerbereiche und Warenflüsse visualisiert, vom Wareneingang bis zum Versand. Dadurch entsteht ein gemeinsames Verständnis darüber, wie sich unser KNAPP-Elefant durch das Lager bewegt und welche Prozesse dabei relevant sind. Das schafft die Grundlage für alle weiteren Schritte.

2. Kundenprozesse mit dem Produktstandard verknüpfen

Im nächsten Schritt werden die realen Prozesse und Anforderungen des Kunden in Use Cases strukturiert und beschrieben. Anschließend werden den einzelnen Prozessschritten passende User Stories aus einem bestehenden, standardisierten Katalog zugeordnet. Sie beschreiben, wer eine Aufgabe ausführt, was getan wird und warum. Die Visualisierung im Warehouse Designer gibt dafür bereits passende Use-Case-Templates vor. So wird aus einzelnen Anforderungen ein verständlicher Use Case, zum Beispiel: Wie wird der KNAPP-Elefant eingelagert, kommissioniert oder für den Versand vorbereitet? Dieser Ansatz zeigt frühzeitig, welche Anforderungen der Produktstandard abdeckt und wo Konfigurationsmöglichkeiten genutzt werden können.

3. Relevante Konfigurationsdaten erfassen

Nun werden alle weiteren konfigurationsrelevanten Informationen gesammelt. Dazu zählen beispielsweise Lagerplatztypen, Ladehilfsmittel, Artikelgruppen, Nachschubstrategien oder Kommissionierstrategien. Der Warehouse Designer macht dabei auf Basis der erstellten Use Cases transparent, welche Daten genau benötigt werden, und führt strukturiert durch die Datenerfassung. Für unseren KNAPP-Elefanten wird damit definiert, wo er gelagert wird und welche Regeln für seine Verarbeitung gelten. Alle Daten werden direkt im Kontext der zuvor definierten Prozesse erhoben.

4. Konfiguration umsetzen

Spezifikation und Prozessdesign werden im Warehouse Designer direkt in eine konkrete KiSoft@Cloud-Konfiguration überführt. So entsteht aus den definierten Anforderungen Schritt für Schritt die passende Lösung, mit weniger Abstimmungsaufwand, klarer Struktur und einem geringeren Risiko für Fehlinterpretationen. Umgelegt auf unser Beispiel, bedeutet das für unseren Elefanten, dass die zuvor festgelegten Prozesse und Regeln im System konfiguriert werden.

5. Umsetzung auf Basis der Testfälle überprüfen

Abschließend werden aus den definierten Prozessen passende Testfälle und Akzeptanzkriterien erstellt. So kann geprüft werden, ob der KNAPP-Elefant im zukünftigen WMS tatsächlich genauso verarbeitet wird, wie es die Geschäftsanforderungen vorsehen.

Sie möchten den nächsten Schritt gehen und Ihr Lager nachhaltig optimieren? Unsere Experten begleiten Sie von der ersten Analyse bis zur passenden Lösung. Kontaktieren Sie uns und lassen Sie uns gemeinsam Ihr Lager der Zukunft gestalten.

Von der Anforderung zur individuell abgestimmten Lösung

Der Warehouse Designer verbindet Beratung, Prozessanalyse und Konfiguration in einem durchgängigen Ansatz. Gemeinsam mit dem Kunden entsteht innerhalb weniger Stunden eine transparente und fundierte Grundlage für die spätere WMS-Lösung.

Während andere WMS-Anbieter häufig mit umfangreichen Funktionslisten arbeiten, bleibt oft offen, wie diese Funktionen im konkreten Prozess aussehen und ob sie tatsächlich abbildbar sind. Durch den Use-Case- und User-Stories-Ansatz im Warehouse Designer wird früh sichtbar, welche Anforderungen im Produktstandard umgesetzt werden können. So erhält der Kunde mehr Sicherheit, die passende Lösung zu wählen, ohne böse Überraschungen im weiteren Projektverlauf.

Eine Person nutzt ein Tablet mit dem Hauptschlüsselwort „digitale Grafiken“ in einem Hightech-Lager, das mit Regalen und Förderbändern ausgestattet ist.

Schneller zur Lösung, die wirklich passt

Statt erst nach Monaten zu sehen, wie eine Lösung aussehen könnte, lässt sich bereits früh eine passgenaue WMS-Konfiguration entwickeln. Zudem können unterschiedliche Szenarien einfach durchgespielt und bewertet werden. Das beschleunigt die Entscheidungsfindung, reduziert Risiken und schafft die Basis für eine schnelle und strukturierte Implementierung. Dank des konsequenten No-Code-Ansatzes von KiSoft@Cloud entsteht daraus schnell eine Lösung, die sich an den tatsächlichen Abläufen und Anforderungen orientiert und nicht umgekehrt.

Der Warehouse Designer verbindet somit Beratung, Prozessanalyse und Konfiguration in einem ganzheitlichen Ansatz. Kundenprozesse werden strukturiert erfasst, mit standardisierten Produktfunktionalitäten verknüpft und in einer konkreten KiSoft@Cloud-Konfiguration umgesetzt. So entsteht innerhalb weniger Stunden eine fundierte Grundlage für ein WMS, das sich an den tatsächlichen Anforderungen des Kunden orientiert und effizient umgesetzt werden kann.

In einer geschäftigen Leitstelle fährt ein Elefant auf einem Förderband an Bildschirmen vorbei, auf denen WMS-Lagerdaten einschließlich Diagrammen und Checklisten angezeigt werden.

Fazit

Mit dem Warehouse Designer wird der Weg zur passenden WMS-Lösung klarer, schneller und planbarer. Anforderungen, Prozesse und Konfigurationsmöglichkeiten werden frühzeitig transparent gemacht und direkt mit dem Produktstandard von KiSoft@Cloud verknüpft. So entsteht eine fundierte Basis für ein Warehouse Management System, das nicht nur technisch überzeugt, sondern die tatsächlichen Abläufe im Lager optimal unterstützt.

Der Fachexperte dieses Beitrages:

Armin KONJEVOD
Business Requiremets Manager
Armins Expertise liegt im Bereich KiSoft WMS und Warehouse Management für die moderne Logistik. Er verbindet tiefgehendes Technologie- und Prozess-Know-how, liefert praxisnahe Einblicke in die Welt des Warehouse Managements und zeigt, wie Unternehmen ihre Lagerprozesse effizient, transparent und zukunftssicher gestalten können.

Ein lächelnder Mann mit Bart in einem hellblauen Hemd mit Knöpfen steht vor einem schlichten hellgrauen Hintergrund – perfekt für dein nächstes WMS-Profilfoto.
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Anna Lienzer
Anna Lienzer
Marketing Manager Software
Anna beschäftigt sich mit den vielfältigen Softwarelösungen von KNAPP und deren Einsatz entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Ihr Schwerpunkt liegt auf KiSoft, digitalen Technologien und innovativen Softwarekonzepten, die Unternehmen dabei unterstützen, ihre Logistikprozesse zu optimieren und auf zukünftige Anforderungen vorzubereiten.

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